„Ich möchte Sweatshirts bedrucken lassen.“ Das ist sicher der Satz, den man am häufigsten hört, und in neun von zehn Fällen will die Person gar keinen Flockdruck! Stickerei, Siebdruck, DTF, Transferdruck, Sublimationsdruck: Hinter diesem Sammelbegriff verbergen sich sehr unterschiedliche Techniken, von denen jede ihre eigene Optik, ihre Anwendungsbereiche und ihre Grenzen hat. Wir legen alles offen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Kurz gesagt:
- „Flockdruck“ ist zum umgangssprachlichen Begriff für jede Art der Textilbeschriftung geworden, doch jede Technik hat ihr Spezialgebiet.
- Stickerei für hochwertige, langlebige Produkte, Siebdruck für große Auflagen, DTF für komplexe Motive.
- Die richtige Reihenfolge bei der Entscheidung: zuerst das Material, dann das Motiv, schließlich die Menge.
- Bei richtiger Pflege (Waschen bei 30 °C, kein Trockner) hält eine hochwertige Bedruckung jahrelang.
Zunächst ein kleiner Begriffsklarstellung
Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet „Flockdruck“ „ein Logo auf ein Kleidungsstück aufbringen“, unabhängig von der verwendeten Technik, und jeder versteht damit dasselbe. Im strengen fachlichen Sinne ist das Flocken jedoch eine ganz bestimmte Technik, nämlich das Aufpressen von Namen und Nummern auf Sporttrikots. Wenn Sie also einen Kostenvoranschlag für „Flockdruck“ anfordern, lautet die eigentliche Frage immer: Welches Ergebnis wünschen Sie sich? An dieser Stelle kommt das gesamte Angebot ins Spiel.
Die verschiedenen Techniken im Überblick
Und wie sieht es beim Waschen aus?
Das ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Hier sind einige Anhaltspunkte zur Haltbarkeit, Technik für Technik. Achtung, es handelt sich um vorsichtige Schätzungen, nicht um ein Ablaufdatum: Ein T-Shirt wird nicht erst nach der 21. Wäsche unbrauchbar. Nach Ablauf des Richtwerts altert der Aufdruck lediglich etwas schneller (die Farben verblassen, bei manchen Transfers entstehen feine Risse), und das Kleidungsstück kann weiterhin getragen werden.
| Technik | Haltbarkeits- und Alterungsrichtwerte |
|---|---|
| Stickerei | Unbegrenzte Anzahl an Waschgängen. Der Faden ist eingenäht und verblasst nicht. |
| Sublimationsdruck | Unbegrenzt. Die Tinte wird in die Faser eingebunden: Sie reißt nicht und löst sich nicht ab. |
| Siebdruck | 100 Waschgänge und mehr. Deckende, leuchtende Farbflächen, sehr widerstandsfähig. |
| DTG | 50 bis 80 Waschgänge. Sehr detailreiche Wiedergabe, etwas weniger strapazierfähig als der Siebdruck. |
| DTF | 40 bis 50 Waschgänge bei 40 °C. Die Farben bleiben leuchtend, sind jedoch empfindlich gegenüber zu heißen Waschgängen. |
| Siebdruck-Transfer | 35 bis 50 Waschgänge bei 30 °C. Kann Risse bilden, wenn das Textil stark gedehnt wird. |
| Digitaltransfer | 20 bis 30 Waschgänge bei 30–40 °C. Die Farben können mit der Zeit allmählich verblassen. |
In dieser Übersicht gibt es keine „falsche“ Technik, sondern lediglich unterschiedliche Anwendungsbereiche. Für ein Event- oder Messe-T-Shirt eignet sich der Digitaldruck sehr gut und bietet zudem den Vorteil, dass Bestellungen ohne Mindestbestellmenge möglich sind. Für Arbeitskleidung, die wöchentlich gewaschen wird, sollten Sie eher auf Stickerei oder Siebdruck setzen. Und unabhängig von der Technik verlängern zwei Maßnahmen die Lebensdauer der Beschriftung: auf links waschen und den Wäschetrockner meiden.
Wie trifft man die richtige Wahl? Zuerst das Material, dann das Motiv, schließlich die Menge
Der richtige Ansatz: Wählen Sie niemals die Technik vor dem Kleidungsstück. Das Textil bestimmt, welche Optionen in Frage kommen oder nicht, und zwar in dieser Reihenfolge:
- Das Material. Es schließt bestimmte Techniken von vornherein aus: Sublimationsdruck erfordert Polyester, und jeder Stoff hat seine eigenen Vorlieben. Auf einer Softshell-Jacke beispielsweise ist Stickerei die erste Wahl. Deshalb werden Ihnen auf jedem Produktblatt nur die Techniken vorgeschlagen, die mit dem Kleidungsstück kompatibel sind.
- Das Motiv. Ein einfaches Logo aus Vollflächen? Siebdruck oder Stickerei, je nach gewünschtem Anspruch. Farbverläufe, ein Foto, eine detailreiche Illustration? DTF oder Digitaltransfer. Sehr feine Schriftzüge? Vermeiden Sie Stickerei, denn der Faden hat seine Grenzen.
- Die Stückzahl. Beim Siebdruck muss für jede Farbe ein Sieb vorbereitet werden, und diese Vorbereitung kostet bei 10 Kleidungsstücken genauso viel wie bei 500. Bei einer kleinen Auflage macht sich das stark bemerkbar. Bei einer großen Auflage verteilt sich der Aufwand, und der Siebdruck wird sehr kostengünstig: Rechnen Sie mit 50 bis 100 Stück, damit er wettbewerbsfähig ist. Beim Digitaldruck (DTF, DTG, Digitaltransfer) entfällt die Vorbereitung, daher gibt es keine Mindestmenge: Er ist die richtige Wahl für Kleinserien und Einzelstücke. Dazwischen sorgt der Siebdrucktransfer für Ausgewogenheit.
Und wie sieht es mit der Platzierung aus? Der Brustbereich bleibt der große Klassiker, aber auch der großformatige Rückenbereich und der Ärmel gewinnen zunehmend an Bedeutung. Entscheidend ist, dass sich die Bedruckung gut in den Schnitt des Kleidungsstücks einfügt!
Gut zu wissen: Die Lebensdauer eines Aufdrucks hängt auch von Ihrer Waschmaschine ab! Drei einfache Tipps, die den Unterschied machen: bei 30 °C waschen (maximal 40 °C, je nach Technik), das Kleidungsstück auf links drehen und den Wäschetrockner vermeiden. Ganz einfache Anweisungen, die Sie Ihren Teams bei der Ausgabe der Kleidung mitgeben können: So hält Ihr Logo doppelt so lange.
Das Plus von Personaliz
Bei Personaliz passt sich die Technik Ihrem Projekt an, nicht umgekehrt! In unseren Textilkategorien zeigt Ihnen ein Filter „Bedruckungstechnik“ mit einem Klick alle Kleidungsstücke an, die für Stickerei, Siebdruck, DTF oder den Transfer Ihrer Wahl geeignet sind. Bei den personalisierten T-Shirts lassen sich beispielsweise Hunderte von Modellen sowohl im Siebdruck als auch per Stickerei bedrucken: Sie legen Ihr Wunschdesign fest, der Katalog passt sich an.
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Was genau ist eigentlich Flockdruck?
Im engeren Sinne ist es die Technik, mit der Namen und Nummern auf Sporttrikots aufgedrückt werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff heute jede Art von Textilbeschriftung – und ehrlich gesagt, jeder wird Sie verstehen! Wichtig ist, dass Sie das gewünschte Ergebnis beschreiben: gesticktes Relief, leuchtende Vollflächen, fotorealistisches Motiv … Davon hängt die konkrete Technik ab.
Welche Beschriftung hält am besten beim Waschen?
Stickerei und Sublimationsdruck spielen in einer eigenen Liga: unbegrenzte Haltbarkeit, da der Faden eingenäht ist und die Tinte Teil der Faser wird. Danach folgt der Siebdruck (100 Waschgänge und mehr bei 40 °C), dann DTG (50 bis 80 Waschgänge), DTF (40 bis 50) und Transferdrucke (20 bis 50, je nach Art). Dies sind vorsichtige Richtwerte: Darüber hinaus bleibt die Bedruckung nicht unverändert, sondern altert allmählich. In jedem Fall gilt: auf links waschen, bei niedriger Temperatur, nicht im Wäschetrockner.
Welche Technik eignet sich für kleine Stückzahlen?
Der Digitaldruck ist Ihr Freund: DTF, DTG oder digitale Transfers geben Ihr Motiv originalgetreu wieder, ohne die Vorbereitungskosten für Großserien. Auch Stickereien eignen sich sehr gut für kleine Stückzahlen und sorgen für ein hochwertiges Erscheinungsbild. Der Siebdruck hingegen zeigt seinen wirtschaftlichen Vorteil erst bei steigenden Stückzahlen.
Kann man den Vornamen jedes Mitarbeiters aufbringen?
Ja, eine namentliche Beschriftung ist bei ausgewählten Modellen möglich: Jedes Kleidungsstück trägt das Firmenlogo und den Vornamen seines Besitzers. Ein Kleidungsstück, das man in der Garderobe nicht mehr verwechselt und das man mit einer ganz besonderen Verbundenheit trägt! Wir melden uns bald wieder mit einem Beitrag dazu auf diesem Blog.