Eine Messe in drei Wochen, eine Ladeneröffnung, eine Produkteinführung … und jedes Mal dieselbe Frage: Was sollen wir drucken? Flyer, Broschüre, Aufkleber: Oft schwankt man zwischen diesen drei Optionen, obwohl sie ganz unterschiedliche Zwecke erfüllen. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung und vor allem dabei, zu verstehen, warum.
Kurz gesagt:
- Das richtige Medium wählt man danach aus, was die Person in den folgenden 10 Sekunden damit machen wird.
- Bei einer Broschüre richtet sich die Bindung nach der Seitenzahl, nicht umgekehrt.
- Für einen Aufkleber in Form Ihres Logos benötigt die Datei eine Schnittkontur. Keine Panik, wir erklären es Ihnen!
Drei Materialien, drei Fachgebiete
Bevor wir über Papier und Preise sprechen, stellen Sie sich eine einzige Frage: Was macht der Empfänger mit Ihrem Druckprodukt in den nächsten 10 Sekunden? Er liest es im Gehen, blättert es im Sitzen durch oder klebt es irgendwo hin. Drei verschiedene Handlungen, also drei Materialarten:
Der Flyer
Seine Aufgabe: schnell Eindruck machen. Ein Blatt, eine Botschaft, ein Angebot.
Sein Einsatzgebiet: persönliche Übergabe, Briefkasten, Ladentheke.
Seine Grenze: eine kurze Lebensdauer. Er muss sofort wirken.
Die Broschüre
Ihre Aufgabe: zu erzählen. Mehrere Seiten, die man durchblättert und aufbewahrt.
Ihr Einsatzort: das Geschäftstermin, der Messestand, der Empfangstisch.
Ihre Einschränkung: Sie erfordert Inhalt. Keine Seiten zum Ausfüllen, keine Broschüre.
Der Aufkleber
Seine Aufgabe: Bestand haben. Auf einen Gegenstand geklebt, erfüllt er monatelang, ja sogar jahrelang seinen Zweck.
Sein Einsatzgebiet: Verpackungen, Produkte, Computer, Schaufenster.
Seine Grenze: höchstens ein paar Wörter. Er ist ein Logo, das mitreist, kein Verkaufsargument.
Und die gute Nachricht: Sie stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich. Darauf kommen wir am Ende des Artikels zurück, aber zunächst wollen wir jedes einzelne näher kennenlernen.
Der Flyer: drei Sekunden, um zu überzeugen

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Sie steigen aus der U-Bahn, Ihr Flyer landet in einer Hand. Die Person hält ihr Handy bereits in der anderen Hand. Sie haben drei Sekunden, vielleicht fünf. Der gesamte Flyer ist genau darauf ausgelegt: ein Blatt, einseitig oder beidseitig bedruckt, vom kleinen A6-Format, das in jede Tasche passt, über das DL-Format – dieses längliche Format, das genau in einen Briefkasten passt – bis hin zum A4-Format, das gut zur Schau gestellt werden kann. Unser Sortiment an personalisierten Flyern reicht von kostengünstigem Standardpapier bis hin zu Recyclingpapier für umweltbewusste Kommunikation.
Wenn man sich nur eine Regel merken sollte: Ein guter Flyer ist ein schlichter Flyer. Die Vorderseite fesselt mit einem starken Bild und einer einzigen Idee. Die Rückseite liefert Details für alle, die tiefer einsteigen möchten. Sie haben eine Schreibblockade vor dem leeren Blatt? Die altbewährte Methode funktioniert immer: Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum. Wenn die sechs Antworten auf das Blatt passen, ist Ihr Flyer vollständig.
Gut zu wissen: Der Flyer kann auch luxuriös wirken! Dickes Papier mit selektiver Lackierung oder Prägung (Gold, Silber, Kupfer und sogar Regenbogenfarben), metallisiertes Papier oder naturbelassenes Kraftpapier mit sichtbaren Fasern. Bei Kraftpapier gibt es ein Detail, das Sie beachten sollten, bevor Sie Ihre Datei einsenden: Das Weiß wird nicht gedruckt, in den weißen Bereichen scheint das Braun des Papiers durch.
Zwei Fragen, die wir jede Woche bekommen: „Kann man ihn falten?“ und „Kann man einen abtrennbaren Teil hinzufügen?“ Nein und nein, aber keine Sorge, das ist kein Hindernis: Wenn Sie Klappen benötigen, brauchen Sie einen Faltprospekt, und für den abtrennbaren Abschnitt sind Tickets die richtige Wahl. Für jeden Bedarf gibt es das passende Produkt mit der dafür vorgesehenen Veredelung.
Und wenn ein Blatt nicht mehr ausreicht, um alles zu sagen? Das ist genau das Zeichen, dass man das Medium wechseln muss.
Die Broschüre – wenn Sie eine Geschichte zu erzählen haben

Ein Geschäftstermin, ein Messestand, ein Empfangstisch: Die Broschüre ist das Medium, das man zwischen sich und seinen Gesprächspartner legt. Man blättert sie gemeinsam durch, lässt sie beim Gehen zurück und findet sie drei Wochen später in einer Schreibtischecke wieder – immer noch im Einsatz. Katalog, Speisekarte, Präsentationsheft, Verkaufsunterlagen: Sobald es mehrere Seiten Inhalt gibt, verleiht die individuell gestaltete Broschüre Ihrer Kommunikation Substanz.
Die erste und entscheidendste Wahl ist die Bindung. Die gute Nachricht: Sie ergibt sich fast von selbst aus der Seitenzahl.
Die geheftete Broschüre ist bis zu 64 Seiten in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar. Die Ringheftklammern (auch Omega-Klammern genannt) lassen sich direkt in einen Ordner einheften: die erste Wahl für Schulungsunterlagen. Ab 64 Seiten kommt der Klebebindungsrücken mit seinem echten Buchrücken zum Einsatz.
Als Nächstes kommt das Papier. Für den Innenteil stehen drei Grammaturen zur Auswahl: 135 g als leichte Variante, 170 g halbmatt für einen professionellen Auftritt auf Messen und 250 g glänzend für jene luxuriöse Optik, die in der Hotellerie und im Handel so beliebt ist. Der Einband wird immer dicker gewählt als das Innere: Er ist das Erste, was man berührt, und er sorgt für den Qualitäts-Eindruck. Und ein Tipp, den man oft zu spät gibt: Wenn Ihre Broschüre im Premium-Segment angesiedelt ist, vermeiden Sie die minimale Grammatur. Ein zu dünnes Innenpapier lässt die nächste Seite durchscheinen, und das fällt auf.
Gut zu wissen: Eine Broschüre wird in Vielfachen von 4 Seiten aufgebaut. Ein 8-seitiges A4-Heft besteht aus zwei bedruckten A3-Blättern, die dann in der Mitte gefaltet werden. Fehlen Ihnen noch ein oder zwei Seiten, um die Seitenzahl zu erreichen? Zwei Tipps vom Drucker: Fügen Sie eine Einführungsseite hinzu oder verkaufen Sie den Platz an einen Partner, der dort seine Werbung platziert. Die Seite macht sich von selbst bezahlt!
Es bleibt noch ein Medium übrig, das kleinste der drei. Und lassen Sie sich nicht von seiner Größe täuschen: Es ist dasjenige, das am längsten wirkt.
Der Aufkleber: Ihr Logo ist monatelang im Umlauf

Machen Sie den Test in einem Zug oder in einem Coworking-Space: Zählen Sie die Laptops, die mit Aufklebern übersät sind. Jedes dieser Logos wurde einmal aufgeklebt und ist seit Monaten im Einsatz. Darin liegt die ganze Stärke des individuell gestalteten Aufklebers: Der Flyer wird weggeworfen, die Broschüre wird weggeräumt, er hingegen bleibt im Umlauf. Auf einer Verpackung, einem Produkt oder in einem Schaufenster verwandelt er jeden Gegenstand in ein Werbemedium.
Erste Entscheidung: das Material – und das hängt davon ab, wo Ihr Aufkleber zum Einsatz kommt. Im Freien oder auf einem Gegenstand, der häufig angefasst wird? Vinyl, ohne zu zögern: Es hält Wasser und Witterungseinflüssen stand und lässt sich später sauber entfernen. Ruhiger Einsatz im Innenbereich? Dann reicht Papier aus. Handwerkliche Verpackung? Kraftpapier wirkt Wunder. Und transparentes Vinyl sorgt für diesen schicken Effekt, als wäre das Motiv direkt auf die Oberfläche gedruckt – wobei es einen wichtigen Punkt zu beachten gilt, bevor Sie Ihre Datei einsenden: Auf transparentem Material wird Weiß niemals gedruckt. Alles, was in Ihrem Design weiß ist, bleibt … transparent.
Was die Form angeht, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: rund, quadratisch, rechteckig, oval oder genau auf die Form Ihres Logos zugeschnitten. Für die Kennzeichnung von Serienprodukten bietet das Etikett auf Rollen das gleiche Prinzip mit verschiedenen Ausführungen, von Kraftpapier über Glitzer bis hin zu Neonfarben. Und wenn es wirklich groß rausgehen soll – für Schaufenster und Fahrzeuge –, kommen großformatige Klebefolien ins Spiel.
Gut zu wissen: Für einen Formzuschnitt muss Ihre Datei eine Vektorkontur enthalten: Strichstärke 1 pt, Farbe 100 % Magenta, benannt „cutcontour“. Wenn Ihnen dieser Satz Kopfzerbrechen bereitet hat, atmen Sie tief durch: Unser Grafikteam kann das für Sie übernehmen!
Also, für welche Variante soll man sich entscheiden?
Vielleicht habt ihr es schon geahnt: Die richtige Antwort ist oft nicht eine der drei Optionen, sondern die richtige Mischung aus allen dreien. Eine Ladeneröffnung? Flyer in den Briefkästen der Nachbarschaft, um auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen, ein paar Broschüren an der Theke, um das Sortiment vorzustellen, und Aufkleber auf den Tüten, damit jeder Einkauf Ihr Logo mitnimmt. Eine Messe? Der Flyer wird in den Gängen verteilt, die Broschüre überzeugt am Stand, der Aufkleber ziert die Probe, die der Besucher mitnimmt. Jedes Werbemittel übernimmt die Rolle des vorherigen auf dem Weg Ihres Kunden!
Das Plus von Personaliz
Ihre gesamte Kampagne wird an einem Ort gedruckt! Vom A6-Flyer bis zum Schaufensteraufkleber deckt das Sortiment für personalisierte Druckerzeugnisse alle Ihre Papier- und Klebefolienmedien ab: eine einzige Bestellung für das gesamte Material, gebrauchsfertige Vorlagen auf jedem Produktblatt und ein Grafikteam, das Ihre Dateien vorbereiten kann – einschließlich der Stanzvorlage. Ihre Farben und Ihr Corporate Design werden von einem Medium zum nächsten beibehalten, und Sie haben vom Angebot bis zur Lieferung nur einen Ansprechpartner.
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Kann man einen Flyer falten oder einen abtrennbaren Teil hinzufügen?
Nein, der Flyer bleibt ein einzelnes Blatt: Das ist seine Definition. Für gefaltete Seiten wenden Sie sich bitte an unsere Faltblätter; für einen abtrennbaren Teil (Gewinnspiel, Gutschein, Eintrittskarte) sind unsere Tickets die richtige Wahl. Für jeden Bedarf gibt es ein spezielles Produkt mit der passenden Veredelung.
Hält ein Aufkleber im Außenbereich wirklich?
Ja, vorausgesetzt, Sie wählen Vinyl: Es ist wasser- und witterungsbeständig und lässt sich später rückstandsfrei entfernen. Verwenden Sie Papieraufkleber ausschließlich im Innenbereich. Für eine dauerhafte Anbringung wählen Sie am besten glatte, ebene, saubere und nicht körnige Oberflächen.
Wie viele Seiten soll meine Broschüre haben?
Immer ein Vielfaches von 4, da jedes bedruckte und gefaltete Blatt vier Seiten ergibt. Bis zu 64 Seiten ist die geheftete Broschüre am kostengünstigsten; bei mehr Seiten sollten Sie auf Klebebindung umsteigen. Und wenn Sie die Ablage in einem Ordner planen, sind Bügelheftklammern genau das Richtige dafür.
Welche Dateien müssen für den Druck bereitgestellt werden?
Bei Personaliz bietet jedes Produktblatt eine gebrauchsfertige Vorlage mit Beschnittzugaben, Rändern und Spezifikationen für das gewählte Format: Das ist der sicherste Weg zu einer gültigen Datei. Im Zweifelsfall oder für eine Stanzvorlage für Aufkleber kann unser Grafikteam die Datei gemeinsam mit Ihnen erstellen.